• Perfektionismus ablegen für mehr Lebensfreude

    Un-Perfektionismus macht glücklich. Aber richtig!

    BLOG PERFEKTIONISMUS

    Perfektionismus contra Lebensfreude

     

    Heutzutage wird uns eingetrichtert, jede Aufgabe perfekt zu lösen, den perfekten Partner finden zu müssen und unser Leben ohne jeglichen Fehler zu leben. Aber das ist ein Mythos. Perfektionismus ist ein Märchen.

    Da aber viele an dieses Märchen der Perfektion glauben, bin ich sehr froh, weitere Unterstützer im Kampf gegen den Perfektionismus gefunden zu haben.
    Vielen Dank Jutta für diese Blogparade Klicke hier und Sei unperfekt – gemeinsam sind wir stark!

    Lebe perfekt unperfekt und gewinne Lebensfreude und mehr Freiheit.

    Aber was ist dran am Märchen vom Perfektionismus?

    Da kann ich nur über mich selbst sprechen. Schon als Kind wollte ich alles perfekt machen, ich wollte super gut in der Schule sein, ich wollte eine Vorzeige-Tochter sein. Ich wollte den perfekten ersten Freund haben, mein Zimmer war immer ordentlich und erlaubte mir keinen Fehler.

    Nur hatte das Ganze einen Haken. Je mehr ich mich zum Beispiel am Ende in der Schule anstrengte, desto schlechter wurde ich eigentlich und verlor dann die Lust. Es ist jetzt nicht so, dass ich eine schlechte Schülerin war, aber hätte ich das Ganze ein wenig lockerer gesehen, wäre ich bestimmt eine von den Allerbesten gewesen anstatt nur Durchschnitt. Ich machte mich selber fertig und wollte alles noch perfekter machen.

    Nur damals verstand ich das noch nicht.

    Klar wurde es mir erst hier. Jetzt, da wo ich bin. In Deutschland hatte ich, bis Mitte 20, immer versucht, alles perfekt zu machen. Ich trieb mich täglich zur Perfektion. Erst hier in Fuerteventura, habe ich eigentlich gelernt, dass das Streben nach Perfektion eigentlich gar nichts bringt, im Gegenteil, es kann sogar schaden, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich.

    Natürlich war das auch ein Lernprozess, also, ich stieg nicht aus dem Flieger und mein Perfektionismus fiel mit einem Ruck von mir ab, nein, im Gegenteil. Durch die andere Kultur hier, stieß ich durch meine deutsche Mentalität hier oft an meine Grenzen. Man nimmt das Leben locker. Wenn nicht heute, dann morgen. Das war eine Umstellung für mich, aber jetzt kann ich von mir sagen: Es fühlt sich toll an. So leicht. So unbeschwert. Ich bin froh, den Perfektionismus an den Nagel gehängt zu haben, auch wenn er mir manchmal noch ins Ohr flüstert: „Das kannst du noch besser“. Manchmal ist weniger besser genug.

    Perfektionismus wird in der heutigen Zeit von uns verlangt. Jeder will, dass wir perfekt sind. Die perfekte Partnerin, die perfekte Tochter, der perfekte Arbeitskollege. Perfektionismus wird jedoch vorausgesetzt, sowohl in der Beziehung als auch im Job. Jedoch leidet dann unsere Zufriedenheit und Gelassenheit.

    Wenn du versuchst perfekt zu sein, gerät dein Körper und deine Seele in einen Zustand von Dauerstress, du kannst kaum abschalten und deine Gedanken kreisen nur noch um deine Aufgabe und dass du alles perfekt machen willst.

    In deinen Beziehungen küsst du einen Frosch nach dem Anderen, kein Partner ist perfekt genug, um deinen Ansprüchen zu genügen und du suchst und suchst und suchst. Ohne Erfolg.
    Auf der Arbeit wirst du nie fertig und gerätst unter Zeitdruck, weil du deine Arbeit zum 10. Mal überarbeitest, aber sie ist einfach noch nicht gut genug. Auch wenn du für deinen Erfolg gelobt wirst, du beäugst ihn kritisch und es reicht dir einfach nicht, du kannst dich nicht freuen darüber.

    Du hast sehr hohe und genaue Ansprüche ans Leben, an deinen Partner oder auch an dich und wirst ganz schnell entäuscht, weil sie einfach nicht erfüllt werden. Du fühlst dich ungeliebt, auch liebst du dich nicht selbst. Für deine Fehler kritisierst du dich und hasst dich dafür. Du hast das Gefühl, nie gut genug zu sein. Dazu kommen noch die verschiedenen Ängste, die an dir nagen (Versagensangst, Angst vor Ablehnung, Angst vor Fehlern) vielleicht auch Zwänge oder du verfällst oft in depressive Stimmung und du siehst irgendwie keinen Sinn. Du wartest auf das große Glück. Vergeblich. Neuanfangen traust du dich einfach nicht, du hast Angst zu scheitern und bleibst lieber da, wo du gerade bist.

    Du bist süchtig nach Lob und Anerkennung im Außen und daraus resultiert dein geringes Selbstwertgefühl und dein Mangel an Selbstliebe.

    Du hast einen Fehler gemacht, in deiner Beziehung oder auf der Arbeit, den du dir einfach nicht verzeihen kannst und läufst weg. Du brichst alle Zelte ab und schämst dich. Schuldgefühle kommen dann auch noch dazu und daraus resultiert, dass du dich selbst ablehnst. Dein ganzer Körper verkrampft, du wirst starr und unflexibel.

    Unterm Strich fühlst du dich unzufrieden und deine Lebensfreude ist komplett verschwunden. Es ist ein Kreislauf.

    Hast du dich wieder erkannt? Dann lies weiter:

    Perfekt sein zu wollen ist ein Mythos, es macht das Leben schwer.

    Lass uns deine Lebensfreude, dieses einfach-glücklich-sein Gefühl wieder zurückholen. Lass uns deinen Perfektionismus mit Leichtigkeit ablegen.

    Es ist gar nicht so schwer.

    Was gewinnst du, wenn du auch mal 5 gerade stehen lässt?

    Wenn du nicht mehr perfekt sein willst, dann wirst du deine Freiheit zurück bekommen. Du wirst spontaner sein und mehr Erfolge erreichen, als wenn du zu perfekt sein willst. Wie gesagt, du bekommst deine Lebensfreude zurück, du wirst automatisch entspannter und lockerer. Auch wirst du mit Sicherheit mehr lächeln. Der tägliche Druck von außen und von dir selbst ist wie weggeblasen.

    Wie wir das tun können?

    1. Streiche deine Ängste

    Warum hast du Angst zu versagen? Oder davor, was die anderen sagen? Um deine Ängste Schritt für Schritt zu besiegen, habe ich hier eine Anleitung geschrieben (klick)

    2. Wechsel deine Perspektive

    Perfektionismus ist subjektiv und es gibt nicht den EINEN Perfektionismus. Wir alle sind individuell und im Auge eines jeden Betrachters ist etwas anderes perfekt oder unperfekt. Also, das perfekt Perfekte gibt es nichts. Das ist meine Wahrheit, und es muss nicht deine sein. Alles ist subjektiv, vergiss das nie.

    3. Geh in die Verantwortung und liebe dich selbst.

    Entscheide du, wie viel Einsatz du leisten willst und lass dir von niemanden etwas einreden. Die Selbstliebe Challenge wird gerade überarbeitet. Trag dich gleich in meinen Impuls-Letter unter Punkt 7 ein, damit du über meine Neuerungen immer sofort informiert wirst.

    4. Stöber deine Glaubenssätze auf

    Deine Glaubenssätze, die dir sagen, dass du perfekt sein musst, können von ganz tief innen kommen und ihren Ursprung schon in der Kindheit haben. Sie können entstehen, wenn deine Eltern nur die besten Noten von dir gefordert haben und du, wenn du sie nicht gebracht hast, dich weniger geliebt gefühlt hast. Es können Aussagen sein, wie: „Nur, wer viel leistet, kann es zu etwas bringen.“ Wie du deine negativen Glaubenssätze für immer auflösen kannst, kannst du hier nachlesen. (Klick)

    5. Lass los, werde mutig und wage einen Neuanfang.

    Stürze dich ins Abenteuer und lass dich vom Zauber des Neuanfangs mitreißen. Setz dir ein Ziel und geh diesem Schritt für Schritt entgegen. Jeden Tag probierst du es wieder und wieder. Loslassen ist ganz wichtig. Lass den Perfektionismus los. Wie das mit Leichtigkeit geht, kannst du hier nachlesen. (Klick)

    6. Gib dir die Erlaubnis

    Erlaube dir, Fehler zu machen, nimm deine Schwächen an, nimm deine Fehler an. Fehler sind dazu da, um daraus zu lernen. Fehler sind menschlich. Wir sind keine Maschinen. Und natürlich kannst du auch Erfolg haben, wenn du Fehler machst. Das schließt sich nicht aus. Aber du kommst spielerischer zum Ziel, wenn du dir auch erlaubst, Fehler zu machen. Perfekt wäre doch langweilig. Unperfekt ist interessant, authentischer und macht das Leben spannend. Und sieh Fehler und auch mal Hinfallen als Chancen und Möglichkeiten, um innerlich zu wachsen.

    Lass das Glück zu und erlaube dir, glücklich zu sein.

    7. Übungen

    Unperfektionismus muss und kann man lernen. Es ist eine Gewohnheit, genau wie beim Rauchen aufhören oder allgemein bei Veränderungen. Nur mit Üben, dem Learning by Doing, kann man lernen loszulassen.
    Ich habe extra für dich ein paar kleine Übungen zusammengestellt, du kannst sie dir hier herunterladen.

    Ach ja, heute habe ich noch ein kleines Schlusswort für dich:

    Un-Perfektionismus bedeutet NICHT:

    Unperfekt zu sein heißt nicht, dass du ab sofort nur noch Mittelmaß bist, es heißt nicht, dass du nicht ehrgeizig deine Ziele verfolgen sollst, es heißt nicht, dass du nicht pflichtbewusst an deine Aufgaben gehen sollst oder sie gewissenhaft erledigen sollst. Im Gegenteil. Unperfekt heißt, nicht alles so schwer und ernst zu nehmen und auch wieder mit Lebensfreude zu leben. Du wirst dich jetzt nicht in eine schlampige, unordentliche, unverantwortliche oder unzuverlässige Person verwandeln. Natürlich wirst du auch deine Arbeit ordentlich erledigen und dich trotzdem anstrengen, aber ohne Druck.

    Mein Tipp zum Schluss:

    Gib immer DEIN Bestes, ohne dich zu überfordern. Nimm das Leben wirklich als Spiel und nicht so Ernst! Lege deinen Perfektionismus endlich ab. Endgültig und für immer.

    Um deinen Perfektionismus mit Leichtigkeit und schnell abzulegen, gebe ich dir die Möglichkeit mich in einem kostenlosen Glücksgespräch zu treffen und mit mir über deine Probleme, Gedanken, Träume, Wünsche und Ziele zu plaudern. Ich gebe dir KONKRETE Hinweise, wie du DEIN Leben in die Hand nehmen kannst und du genau das Leben führen kannst, was du schon immer wolltest. Hier kannst du dich anmelden:



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    Meine persönlichen 1:1 Coachings sind bekannt dafür, dass ich mich komplett auf dich einstelle, dir regelmäßig Motivation, personalisierte Tipps und Übungen und einen Ar**tritt gebe, wenn du es brauchst und dich am Ende zu den Lösungen deiner Probleme führe.

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    Jetzt wünsche ich dir eine tolle Woche und viel Spaß und Freude beim Lesen und Ausprobieren. Ich würde mich auf jeden Fall über deinen Kommentar freuen. Teile mir deine Erfahrungen (auch gerne per E-Mail) mit.

    Bist du ein kleiner Perfektionist? Tust du dich schwer den Perfektionismus abzulegen? Wärst du gerne glücklicher?

    In Liebe

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    deine Anja

    P.S. Kennst du schon meinen Glücks-Impuls-Letter? Trag dich einfach hier rechts in der Menüleiste ein. Jede Woche gibt es Glücks-Impulse, die dir helfen, dein Leben glücklicher zu gestalten. Probier es aus ;o)

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